NERO UND DIE CHRISTEN
museum am dom TRIER

Im Jahr 64 n. Chr. brannte Rom! Schnell wurde Kaiser Nero selbst verdächtigt, verantwortlich für die verheerende Katastrophe zu sein. Um von diesem Verdacht abzulenken beschuldigte er eine noch junge jüdische Sekte dieser Tat – die Christen.

Doch weshalb eignete sich ausgerechnet diese Gruppe als „Sündenbock“? Und wie kam es dazu, dass sich die Christen nicht in das tolerante Religionsgefüge des Römischen Reichs eingliedern konnten? Zur Klärung dieser Fragen, veranschaulicht die Ausstellung zunächst die religio romana und stellt ihr das frühe Christentum gegenüber.

Ausgehend von den Martyrien der Apostel Petrus und Paulus in neronischer Zeit werden die regional und qualitativ sehr unterschiedlichen Phasen der Christenverfolgungen beleuchtet.
Die Aktualität des Themas wird durch eine Gegenüberstellung der antiken Pogrome mit aktuellen Situationen von Religionsverfolgungen verdeutlicht.

Gezeigt werden in der Ausstellung neben archäologischen Objekten und Modellen insbesondere mittelalterliche und neuzeitliche Darstellungen christlicher Märtyrer aus bedeutenden Sammlungen Deutschlands und des europäischen Auslandes. 

Schale mit Märtyrerin zwischen zwei Löwen
Foto: RGZM/Lübke&Wiedemann, Stuttgart.

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